10 Tipps
für den richtigen Umgang mit dem Hund

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  1. Der größte Gefallen, den Sie sich und Ihrem Hund tun können: Lassen Sie ihm sein „Hundeleben“! Zwingen Sie ihm keine menschlichen Sitten (und Unsitten) auf.

  2. Füttern Sie ihn nicht mit Süßigkeiten und Leckerbissen von Ihrem Tisch. Das bekommt ihm nicht und macht dick. Hunde brauchen richtiges Hundefutter.

  3.  Verweichlichen Sie Ihren Hund nicht! Er braucht kein Mäntelchen, wenn es draußen regnet oder schneit. Sein Fell bietet ihm natürlichen Schutz vor Nässe, Kälte und Hitze. Nur ganz empfindliche und exotische Rassen brauchen im Winter einen wärmenden Umhang.

  4.  Heben Sie einen Hund nie an den Vorderbeinen hoch, sondern fassen Sie unter seinen Brustkorb. Hunde haben kein Schlüsselbein, daher kann ihnen leicht ein Vorderbein ausgerenkt werden.

  5.  Hunde sollten nur selten gebadet werden und dann nur mit spezieller Hundeseife (-shampoo). Reiben Sie ihn mit einem Tuch trocken, wenn er mal schmutzig und nass nach Hause kommt, und bürsten Sie anschließend sein Fell gründlich. Überhaupt gehört Bürsten und Kämmen zur täglichen Hundepflege.

  6. Auch den gepflegtesten Hund sollten Sie nicht auf die Schnauze küssen und sich von ihm im Gesicht lecken lassen. Sagen Sie das vor allem auch Ihren Kindern. Man weiß nie, wo Hunde überall hinschnüffeln; sie können Krankheitserreger übertragen. Lassen Sie deshalb junge Hunde impfen und entwurmen (Wurmkur).

  7.  Ein Hund braucht keine weichen Polster und Daunendecken, sondern ein ordentliches Körbchen mit einer festen und trockenen Unterlage. Geben Sie ihm noch eine alte Decke dazu, damit er nach Art seiner wilden Vorfahren ein „Nest bauen“ kann.

  8. Wenn Sie nicht wollen, dass Ihr Hund jämmerlich heult, sobald er allein gelassen wird, überall bettelt, wo Menschen essen und mit schmutzigen Pfoten auf jedes Bett und Sofa springt, dann erlauben Sie ihm solche Unsitten von Anfang an kein einziges Mal. Und vergessen Sie bei der Erziehung Ihres Hundes nie: Hunde sind intelligente Wesen. Sie verstehen schnell, was man ihnen deutlich und konsequent durch Lob und Tadel klarmacht. Geben Sie Ihrem Hund nur dann einen Klaps, wenn Sie ihn auf frischer Tat ertappen und niemals mit der bloßen Hand – zusammengefaltete Zeitung genügt!

  9. Auch wenn Ihr Hund im Garten genügend Auslauf haben sollte, Gehen Sie trotzdem regelmäßig mit ihm spazieren. Er muss auch mal „Tapetenwechsel“ haben und neue Gerüche schnüffeln können. Das ist für ihn geistig so anstrengend wie für Sie das Zeitungslesen.

  10. Falls Sie mit Ihrem Hund in den Urlaub fahren wollen, erkundigen Sie sich rechtzeitig nach den Impfvorschriften Ihres Ferienlandes. An machen Grenzen wird ein Gesundheitszeugnis verlangt. Denken Sie bei Autofahrten daran, dass auch Hunde die Reisekrankheit bekommen können (Tabletten!). Nehmen Sie für lange Fahrten immer einen Wassernapf mit.