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Der größte Gefallen, den Sie sich und Ihrem
Hund tun können: Lassen Sie ihm sein „Hundeleben“! Zwingen Sie ihm keine
menschlichen Sitten (und Unsitten) auf.
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Füttern Sie ihn nicht mit Süßigkeiten und
Leckerbissen von Ihrem Tisch. Das bekommt ihm nicht und macht dick. Hunde
brauchen richtiges Hundefutter.
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Verweichlichen Sie Ihren Hund nicht! Er
braucht kein Mäntelchen, wenn es draußen regnet oder schneit. Sein Fell bietet
ihm natürlichen Schutz vor Nässe, Kälte und Hitze. Nur ganz empfindliche und
exotische Rassen brauchen im Winter einen wärmenden Umhang.
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Heben Sie einen Hund nie an den Vorderbeinen
hoch, sondern fassen Sie unter seinen Brustkorb. Hunde haben kein Schlüsselbein,
daher kann ihnen leicht ein Vorderbein ausgerenkt werden.
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Hunde sollten nur selten gebadet werden und
dann nur mit spezieller Hundeseife (-shampoo). Reiben Sie ihn mit einem Tuch
trocken, wenn er mal schmutzig und nass nach Hause kommt, und bürsten Sie
anschließend sein Fell gründlich. Überhaupt gehört Bürsten und Kämmen zur
täglichen Hundepflege.
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Auch den gepflegtesten Hund sollten Sie nicht
auf die Schnauze küssen und sich von ihm im Gesicht lecken lassen. Sagen Sie
das vor allem auch Ihren Kindern. Man weiß nie, wo Hunde überall hinschnüffeln;
sie können Krankheitserreger übertragen. Lassen Sie deshalb junge Hunde impfen
und entwurmen (Wurmkur).
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Ein Hund braucht keine weichen Polster und
Daunendecken, sondern ein ordentliches Körbchen mit einer festen und trockenen
Unterlage. Geben Sie ihm noch eine alte Decke dazu, damit er nach Art seiner
wilden Vorfahren ein „Nest bauen“ kann.
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Wenn Sie nicht wollen, dass Ihr Hund jämmerlich
heult, sobald er allein gelassen wird, überall bettelt, wo Menschen essen und
mit schmutzigen Pfoten auf jedes Bett und Sofa springt, dann erlauben Sie ihm
solche Unsitten von Anfang an kein einziges Mal. Und vergessen Sie bei der
Erziehung Ihres Hundes nie: Hunde sind intelligente Wesen. Sie verstehen
schnell, was man ihnen deutlich und konsequent durch Lob und Tadel klarmacht.
Geben Sie Ihrem Hund nur dann einen Klaps, wenn Sie ihn auf frischer Tat
ertappen und niemals mit der bloßen Hand – zusammengefaltete Zeitung genügt!
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Auch wenn Ihr Hund im Garten genügend
Auslauf haben sollte, Gehen Sie trotzdem regelmäßig mit ihm spazieren. Er muss
auch mal „Tapetenwechsel“ haben und neue Gerüche schnüffeln können. Das
ist für ihn geistig so anstrengend wie für Sie das Zeitungslesen.
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Falls
Sie mit Ihrem Hund in den Urlaub fahren wollen, erkundigen Sie sich rechtzeitig
nach den Impfvorschriften Ihres Ferienlandes. An machen Grenzen wird ein
Gesundheitszeugnis verlangt. Denken Sie bei Autofahrten daran, dass auch Hunde
die Reisekrankheit bekommen können (Tabletten!). Nehmen Sie für lange Fahrten
immer einen Wassernapf mit.