©Copyright by Chihuahuas vom SilverstarFür mich ist die Körpersprache des Hundes genauso faszinierend, wie die des Menschen. Deshalb habe ich mich entschlossen, dieses Thema auf unserer Homepage mit anzuführen. Allerdings ist dies ein sehr umfangreiches Gebiet, so dass ich Sie mit einer kleinen Zusammenstellung einiger Aspekte, eigentlich nur neugierig machen kann. Sollte Ihr Interesse geweckt sein, so empfehle ich Ihnen zu diesem Thema weiterführende Literatur. Im Literaturverzeichnis habe ich auch einige Werke zur Körpersprache des Hundes aufgelistet.

 

Die Körpersprache des Hundes

Beobachten Sie doch einmal Ihr Tier ganz intensiv, damit Sie lernen, es noch besser zu verstehen!

Hunde können nicht sprechen, sie bellen nur. Und ein Hundebesitzer weiß meist genau, was das Tier ihm damit sagen will. Aber nicht nur durch ihr Bellen, sondern auch an den Bewegungen – der Körpersprache – des Hundes können Sie genau ablesen, was er will und wie er sich fühlt. Beobachten Sie doch einmal Ihren Hund, damit Sie ihn noch besser verstehen. Achten Sie besonders auf die Stellung von Ohren, Rute, Zähnen und die Haltung des Körpers. Sie geben meist sofort Hinweis darauf, wie er gerade gelaunt ist.  

Hier nun einige Beispiele dazu:

 

  • "Ich mag dich“, will Ihnen ein Hund sagen, wenn er Sie anspringt, Ihre Hände und Ohren lecken möchte oder Sie sogar sanft beknabbert.

  • Dass er Sie mag, zeigt er auch, wenn er ganz schnell mit dem Schwanz hin- und herwedelt.

  • Hängt sein Schwanz herunter, dann bedeutet es, dass er desinteressiert und gelangweilt ist.

  • Richtet sich sein Schwanz jedoch auf, heißt das: „Hier stimmt etwas nicht, ich habe etwas entdeckt!“

  • Wenn der Hund „Pfötchen“ gibt, macht er Sie auf seinen Hunger aufmerksam.

  • Wenn er mit dem Schwanz wedelt, will er anderen Hunden, und auch „seinem“ Menschen, seinen Eigengeruch zufächeln. Dieser Duft ist die „Tinte“, mit der er seine Nachrichten „schreibt“. Sein bester Freund ist derjenige, dem er am heftigsten entgegenwedelt.

  • „Markiert“ er verschiedene Bäume oder auch Möbel, dann will er mit diesen Duftmarken seinen Herrschaftsbereich abstecken.  

  • Wenn der Hund sich im Kreise dreht, bevor er sich zum Schlafen hinlegt, folgt er ebenfalls einem uralten Instinkt: Früher traten die Hunde so das Steppengras nieder, um sich einen bequemen Schlafplatz zu schaffen.

  • Liegt der Hund auf dem Rücken und streckt alle Viere von sich, dann ist er Ihnen wirklich ergeben und vertraut Ihnen. Er liefert sich Ihnen sozusagen schutzlos aus.

  • Der Hund zeigt sich mit zurückgelegten Ohren und gefletschten Zähnen? Das sieht gefährlich aus. Doch er ist gar nicht böse, denn die obere Zahnreihe bleibt dabei von den Lefzen bedeckt. Wenn er dabei noch eingeknickte Vorderbeine zeigt, beweist das, dass er nur spielt.

  • Ein Hund, der wirklich wütend ist, hat die Lefzen hochgezogen, so dass die obere Zahnreihe sichtbar ist. Die Nase ist kraus gezogen, die Ohren zurückgelegt. Die Vorderbeine stehen steif auf dem Boden.

  • Ein Hund, der lauert und nicht die besten Absichten hat, steht ebenfalls mit senkrechten Vorderbeinen da, die Ohren sind steif aufgerichtet, sein Blick ist gar nicht freundlich. Gehen Sie lieber nicht zu nahe heran!

  • Richtet der Hund die Ohren auf, heißt es, dass er aufmerksam beobachtet. Richtet er sie nach vorne, dann können Sie damit rechnen, dass er gleich losläuft oder –springt.

  • Sträuben sich an der Wirbelsäule seine Rückenhaare, dann ist er zu einem Kampf bereit. Fletscht er dazu noch die Zähne, dann ist äußerste Vorsicht geboten.

  • Duckt er sich und geht mit vorgestreckten Pfoten auf Sie zu, dann heißt das: „Ich möchte spielen!“