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Für mich ist die Körpersprache des
Hundes genauso faszinierend, wie die des Menschen. Deshalb habe ich mich
entschlossen, dieses Thema auf unserer Homepage mit anzuführen. Allerdings ist
dies ein sehr umfangreiches Gebiet, so dass ich Sie mit einer kleinen
Zusammenstellung einiger Aspekte, eigentlich nur neugierig machen kann. Sollte
Ihr Interesse geweckt sein, so empfehle ich Ihnen zu diesem Thema
weiterführende Literatur. Im Literaturverzeichnis
habe ich auch einige Werke zur Körpersprache des Hundes aufgelistet.
Die
Körpersprache des Hundes
Beobachten Sie doch einmal Ihr Tier ganz intensiv,
damit Sie lernen, es noch besser zu verstehen!
Hunde
können nicht sprechen, sie bellen nur. Und ein Hundebesitzer weiß meist genau,
was das Tier ihm damit sagen will. Aber nicht nur durch ihr Bellen, sondern auch
an den Bewegungen – der Körpersprache – des Hundes können Sie genau
ablesen, was er will und wie er sich fühlt. Beobachten Sie doch einmal Ihren
Hund, damit Sie ihn noch besser verstehen. Achten Sie besonders auf die Stellung
von Ohren, Rute, Zähnen und die Haltung des Körpers. Sie geben meist sofort
Hinweis darauf, wie er gerade gelaunt ist.
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Hier
nun einige Beispiele dazu:
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"Ich
mag dich“, will Ihnen ein Hund sagen, wenn er Sie anspringt, Ihre Hände und
Ohren lecken möchte oder Sie sogar sanft beknabbert.
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Dass er Sie mag,
zeigt er auch, wenn er ganz schnell mit dem Schwanz hin- und herwedelt.
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Hängt sein Schwanz
herunter, dann bedeutet es, dass er desinteressiert und gelangweilt ist.
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Richtet
sich sein Schwanz jedoch auf, heißt das: „Hier stimmt etwas nicht, ich habe
etwas entdeckt!“
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Wenn
der Hund „Pfötchen“ gibt, macht er Sie auf seinen Hunger aufmerksam.
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Wenn
er mit dem Schwanz wedelt, will er anderen Hunden, und auch „seinem“
Menschen, seinen Eigengeruch zufächeln. Dieser Duft ist die „Tinte“, mit
der er seine Nachrichten „schreibt“. Sein bester Freund ist derjenige, dem
er am heftigsten entgegenwedelt.
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„Markiert“
er verschiedene Bäume oder auch Möbel, dann will er mit diesen Duftmarken
seinen Herrschaftsbereich abstecken.
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Wenn der Hund sich
im Kreise dreht, bevor er sich zum Schlafen hinlegt, folgt er ebenfalls einem
uralten Instinkt: Früher traten die Hunde so das Steppengras nieder, um sich
einen bequemen Schlafplatz zu schaffen.
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Liegt
der Hund auf dem Rücken und streckt alle Viere von sich, dann ist er Ihnen
wirklich ergeben und vertraut Ihnen. Er liefert sich Ihnen sozusagen schutzlos
aus.
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Der
Hund zeigt sich mit zurückgelegten Ohren und gefletschten Zähnen? Das sieht
gefährlich aus. Doch er ist gar nicht böse, denn die obere Zahnreihe bleibt
dabei von den Lefzen bedeckt. Wenn er dabei noch eingeknickte Vorderbeine zeigt,
beweist das, dass er nur spielt.
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Ein
Hund, der wirklich wütend ist, hat die Lefzen hochgezogen, so dass die obere
Zahnreihe sichtbar ist. Die Nase ist kraus gezogen, die Ohren zurückgelegt. Die
Vorderbeine stehen steif auf dem Boden.
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Ein
Hund, der lauert und nicht die besten Absichten hat, steht ebenfalls mit
senkrechten Vorderbeinen da, die Ohren sind steif aufgerichtet, sein Blick ist
gar nicht freundlich. Gehen Sie lieber nicht zu nahe heran!
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Richtet
der Hund die Ohren auf, heißt es, dass er aufmerksam beobachtet. Richtet er sie
nach vorne, dann können Sie damit rechnen, dass er gleich losläuft oder –springt.
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Sträuben
sich an der Wirbelsäule seine Rückenhaare, dann ist er zu einem Kampf bereit.
Fletscht er dazu noch die Zähne, dann ist äußerste Vorsicht geboten.
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Duckt er sich und geht mit vorgestreckten Pfoten
auf Sie zu, dann heißt das: „Ich möchte spielen!“

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