...wenn sich Kinder einen Hund wünschen

Von allen Haustieren ist der Hund bei Kindern das beliebteste.

Leider sind Hunde unter allen Haustieren auch die anspruchvollsten und teuersten. Sie brauchen täglich Bewegung, sie kosten Steuer und Versicherung – und sie haben meist auch einen guten Appetit.

©Copyright by Chihuahuas vom Silverstar

Trotzdem: Wenn Ihr Kind sich einen vierbeinigen Spielkameraden wünscht, kann das aus verschiedenen Gründen eine gute Sache sein.

  • Für sehr schüchterne und kontaktarme Kinder kann ein Hund geradezu ein Heilmittel sein.
  • Das Kind fühlt sich einem starken Wesen überlegen, es kann dem Hund Befehle geben. Er gehorcht ihm. Nicht nur dem Selbstbewusstsein des Kindes tut das gut, oft steigern sich dadurch sogar die Leistungen in der Schule.
  • Das Tier ist für das Kind ein Kamerad. Es findet Trost bei ihm.
  • Das Kind kann mit dem Hund schmusen, Körperkontakte nachholen, für die Eltern manchmal keine Zeit haben.

  • Ein Kind lernt so, was Partnerschaft bedeutet. Es macht zum Beispiel die Erfahrung, dass der Hund knurrt, wenn er unentwegt am Halsband gezerrt oder am Schwanz gezogen wird. Das Kind lernt zu begreifen, dass Achtung und Einfühlungsvermögen die Voraussetzung für gegenseitiges Verstehen sind.

  • Kinder fühlen sich durch einen Hund beschützt. Das kann besonders gut sein, wenn ein Kind sehr ängstlich ist. Sollten zum Beispiel die Eltern mal nicht da sein, so kann dem Kind nichts mehr an Sicherheit geben, als dieses Gefühl: „Es ist jemand da, der mich beschützt!“

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  • Mit einem Hund lernt das Kind frühzeitig, was es heißt, Verantwortung zu übernehmen – vorausgesetzt, das Kind muss für den Hund sorgen, mit ihm „Gassi gehen“ usw. So werden Kinder leichter selbständig.
Mit vier bis fünf Jahren wird ein Kind überhaupt erst „reif“, sich einem Tier zu widmen und die Verantwortung dafür zu übernehmen.

 

Wir haben es nie bereut, dass unsere Kinder mit unseren Hunden aufwachsen. Es hat sich nur positiv auf ihre Entwicklung ausgewirkt.

Anfangs hatten wir zwar etwas Bedenken, wegen unserer kleinsten Tochter.

Celine orientierte sich in ihrem Verhalten mehr an unseren Hunden, als an uns. So wollte sie ewig nicht laufen und bewegte sich auf allen vieren schneller und sicherer durch die Wohnung, als wir auf zwei Beinen. Mal ganz davon abgesehen, dass ihre ersten Worte „Wau, Wau“ waren,

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ähnelten die „Worte“, die dann kamen mehr den Tönen, die unsere Hunde von sich gaben. Aber auch Celine hat inzwischen gemerkt, dass sie kein Hund ist!