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? ! ? Sind Hund und Katze
Erzfeinde ? !
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Die Beiden können sich nicht ausstehen – sie
sind zusammen „wie Hund und Katze“.
Diesen Satz kennt doch fast jeder.
Allerdings beruht diese Ausdrucksweise auf ein Missverständnis, denn Hunde und
Katzen konkurrieren von vornherein nicht – weder im Lebensraum noch in der
Nahrung. Erst wir Menschen zwangen die Tiere zum Zusammenleben. Und da beide
eine völlig unterschiedliche Körpersprache sprechen, kommt es zwischen ihnen zu
feindlichen Reaktionen. Beide benutzen zwar die gleichen Signale, aber sie
bedeuten Gegensätzliches.
Hier nun
einige Beispiele:

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Schwanzwedeln – heißt
bei der Katze: “Achtung, gleich kratze ich. Ich bin wütend und aggressiv“.
Während der Hund damit sagen will: “Lass uns spielen!“ |
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Legt die Katze die
Ohren an, ist sie von der Nasen- bis zur Schwanzspitze auf Angriff eingestellt.
Der Hund will dagegen sagen: „Lass uns Freunde werden!“ |
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Wenn eine Katze
begrüßt werden will, hält sie dem Partner die Nase entgegen – ein Hund
schnuppert zuerst am „hinteren Ende“. |
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Hebt die Katze die
Pfote, bedeutet das: „Komm mir nicht zu nahe – verschwinde!“ Der Hund will uns
damit sagen: „Komm her und spiel mit mir.“ |
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Wenn sich also ein Hund und eine
Katze treffen, dann kommt es leicht zu Verständigungsschwierigkeiten. Besonders,
wenn beide Tiere schon negative Erfahrungen mit der anderen Rasse gesammelt
haben. Und so ist das auch ein Grund, warum so mancher Hund einer Katze
hinterher jagt. |
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Und so manche Katze ist
aggressiv gegen Hunde und geht sogar auf sie los, auch wenn sie viel größer
sind.
Trotzdem ist es möglich, dass
Hund und Katze zusammen auskommen – sogar in einer Wohnung. Am besten geht das
natürlich, wenn sie in einem Haushalt zusammen aufwachsen. Ideal ist es, wenn
beide gleichzeitig angeschafft werden. Denn dann lernen sie von klein auf, auf
den anderen Rücksicht zu nehmen und ihn zu akzeptieren. Und sie lernen vor allem
die „Sprache“ des anderen zu verstehen. Sie wissen, dass er es gut meint, auch
wenn das nach außen anders aussieht. Genauso lernen beide sich aus dem Wege zu
gehen, wenn einer von beiden gerade schlechte Laune hat.
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Und gerade weil sie so verschieden
in ihrem Wesen sind, braucht dann keiner auf den anderen eifersüchtig zu sein,
weil er lernt, dass sie sich gegenseitig nichts wegnehmen. Besonders dann, wenn
ein sehr liebebedürftiger Hund sein Herrchen oder Frauchen viel in Anspruch
nimmt. Die Katze neidet es ihm nicht. Sie schnurrt gemütlich im Schoß ihres
Besitzers, während der Hund ihm zu Füßen liegt. |
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